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Im Urlaub nicht aufs Klapprad verzichten mit einem Fahrradträger

Faltrad - AnhängerkupplungDas Radfahren wird in der heutigen Gesellschaft immer mehr zu einem wichtigen Bestandteil. Man geht weg von spritfressenden Autos und wechselt zu einem gesunderen und staufreien Fortbewegungsmittel.

Vor allem in der Stadt ist dabei ein Klapprad sehr beliebt, da es den großen Vorteil bietet sich zusammenklappen zu lassen und auch im Zug transportiert werden kann.

Wer dabei auf seinem treuen Wegbegleiter auch im Urlaub nicht verzichten möchte, der sollte sich eine Möglichkeit suchen, wie das Fahrrad im Auto transportiert werden kann. Die gängigsten Methoden sind dabei:

  • Im Kofferraum
  • Fahrradträger

Auch bei dem Fahrradträger gibt es verschiedene Unterscheidungen, wie z.B. für die Anhängerkupplung (AHK) oder für das Dach), doch dazu später mehr.

Kofferraum vs. Fahrradträger

Der Kofferraum klingt zwar im ersten Moment als die einfachere und schnellere Methode, hat allerdings sehr viele Nachteile, die man erst beim zweiten Blick erkennen kann.

Fahrradtransport im Kofferraum

Spätestens wenn die Kinder größere Koffer in den Urlaub mitnehmen, wird der Platz im Kofferraum sehr eng. Mit dem Vorteil vom Klapprad, dass es sich falten lässt, braucht es zwar weniger Platz als ein normales Fahrrad, braucht aber trotzdem noch Platz. Das Packen gleicht dabei einer modernen Version von Tetris!

Nicht nur das der Platz dabei sehr eng ist, auch die Sicherheit muss eine Rolle spielen! Denn im Gegensatz zum Fahrradträger bietet diese Methode keine Sicherung der Fahrräder. Sollte es also einen Unfall geben, fliegt das Rad und alle Koffer quer durch das Auto. Damit jeder Autofahrer ein Gefühl für die Gefahr von hinten bekommt, hat der ADAC ein Video produziert.

Youtube Video:

Aber so wie überall kann es nicht nur Nachteile geben. Ein ganz klarer Vorteil vom Kofferraum ist, dass er bereits vorhanden ist. Es muss nichts gekauft und montiert werden. Und auch die Sicht ist dabei (falls richtig gepackt) nicht eingeschränkt. Das ist aber auch von dem Fahrradträger Modell abhängig.

Die hochwertige Alternative: Fahrradträger

Auf Autobahnen, Campingplätzen und Sportveranstaltungen kommt immer öfter ein Fahrradträger zum Einsatz. Denn eine Familie mit 4 Personen hat normalerweise schon mit dem Platzverbrauch der Koffer einen mehr als vollen Kofferraum. Im Urlaub darf es auch an nichts fehlen!

Deswegen muss das Fahrrad auf der Außenseite transportiert werden. Ein Fahrradträger kostet zwar ein Geld, doch auch hier gibt es günstige Modelle und sehr teure. Aktuell zählt der Thule Easyfold XT 2 zu einem der meistverkauften Fahrradträger. Da er sich, wie auch das Klapprad, einfach zusammenfalten lässt. Was nicht jedes Modell kann. Im Allgemeinen gibt es diese Befestigungsmöglichkeiten am Auto:

  • Anhängerkupplung (AHK)
  • Heckträger
  • Dach

Doch generell gilt der Vorteil, dass die Sicherheit für die Insassen um ein vielfaches erhöht wird. Denn bevor das Fahrrad einer Person im Auto Schaden zufügen kann, muss es zuerst das Dach oder die Heckscheibe durchschlagen. Sollte es wirklich einmal zu einer enormen Kraftentwicklung kommen hat man bestimmt ganz andere Probleme als das Fahrrad.

Youtube Video:
 

Ein Fahrradträger hat zudem noch eine Diebstahlsicherung und das Fahrrad lässt sich spielend leicht montieren. Das führt nicht nur zu einer großen Nachfrage bei Urlaubsreisen, sondern ist auch bei Sportveranstaltungen (Radrennen, Triathlons etc.) und Kurzreisen eine sehr beliebte Variante und die Zahl ist stark steigend.

Einige Dinge sind je nach Modell zu beachten. Unter anderem kann es bei dem Dachträger zu Problemen mit der Höhe kommen, da das gesamte Auto doch um einiges höher ist. Und der Spritverbraucht wird steigen. Ein Fahrradträger für die AHK kann die Sicht durch das Heckfenster einschränken. Der Zugang zum Kofferraum ist bei den neueren Modellen kein Problem, da sie sich einfach umklappen lassen und sich die Heckklappe öffnen lässt.

Das Fazit

Kurz gesagt bieten beide Varianten ihre Vorteile als auch Nachteile. Da die Fahrradträger unter sich noch verglichen werden sollten, ist hier stellvertretend eine Ausführung für die Anhängerkupplung gemeint, da sie aus unseren Augen, die beste und vielfältigste Variante ist.

Einfachheit gibt es im Kofferraum. Ein Fahrradträger sorgt für mehr Sicherheit, höheren Komfort und mehr Platz im Kofferraum.
Hier noch ein kurzer Überblick über die Vorteile der Möglichkeiten:

Fahrradträger:

  • Höhere Sicherheit
  • Mehr Komfort
  • Schnelle und einfache Befestigung vom Fahrrad
  • Mehrere Fahrräder können transportiert werden
  • Kein Raumverlust im Kofferraum
  • Können demontiert werden
  • Diebstahlsicherung
Kofferraum:

  • Kostet kein Geld
  • Kein Montage notwendig
  • Kein erhöhter Benzinverbrauch

Die beste Methode ist auf der Anhängerkupplung

AnhängerkupplungDie Fahrradträger für die AHK bieten die meisten Vorteile und zählt auch zur gängigsten Methode zum Radtransport. Sie lässt sich schnell und einfach montieren. Und vor allem, das Fahrrad muss nicht erst aufs Dach gehoben werden! Für ein leichtes Rad ist das kein Problem, doch spätestens bei einem E-Bike ist schnell Schluss mit lustig. Denn es wiegt ca. 25 kg. Ein Bodybuilder kann daraus ein Workout machen, doch ein Otto-Normal-Verbraucher stößt schnell an seine Grenzen.
Das ist einer von vielen Gründen, der für einen Fahrradträger für die Anhängerkupplung spricht. Im Internet gibt es einen ausführlichen Ratgeber zum Thema Fahrradträger für die Anhängerkupplung. Denn auch hier gibt es Modelle mit einem besseren und schlechtere Preis-/Leistungsverhältnis. Oder das High-End Modell ist gar nicht das Richtige, da man einen Träger für 4 Fahrräder benötigt und nicht nur für 2. Das findet sich alles in dem Ratgeber und auch einige rechtliche Fragen werden in der Kategorie Tipps geklärt.


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